Arbeitskleidung mit Logo (1/2)

Geh raus und zeig ihnen, wer du bist!

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„Ha! Die schon wieder. Die sieht man aber auch überall.“ Jeder von uns kennt diese Firmen, die man draußen irgendwie immer wieder sieht, wenn man unterwegs ist. Frag dich mal, woran das liegt! Am Firmenwagen? Ja, auch. Aber wie oft siehst du Leute in Arbeitskleidung, die gerade nicht durch die Gegend gurken? Denk mal an Köche und Serviceleute beim Catering oder an der Futterbude beim alljährlichen Stadtfest. An Leute, die auf der Baustelle arbeiten, den einen Typen am Stromkasten an der Ecke oder an den Handwerker mit der Werkzeugkiste in der Hand, der gerade zum Kunden läuft. Woran erkennst du da, von welcher Firma sie kommen? Richtig, am Logo auf der Arbeitskleidung. Manchmal siehst du sogar, wie sie heißen!

Vielleicht wirst du dich fragen, wozu das nun alles gut sein soll, ob das nicht unnötiger Schnickschnack ist und ob du jetzt auch deine Arbeitskleidung bedrucken oder besticken lassen solltest. Du willst wissen, was du davon hast? Dann lies jetzt weiter!

Gabriel ist ein Macher und trägt deshalb ein veredeltes #macher-Shirt.

Im Wein liegt die Wahrheit

Woran erkennt ein Weinliebhaber einen guten Wein? Bingo, in erster Linie am Geschmack. Wenn er den Wein jedoch nur im Glas auf dem Tisch stehen sieht, kann er höchstens sagen, dass es sich anscheinend um einen Weißwein, Rosé oder um einen Rotwein handelt. Aber wie schmeckt der bloß? Wer weiß, wer weiß. Ist es ein unfassbar teurer Bordeaux oder vielleicht nur ein 1,99-er Château Migraine aus dem Tetrapack? Ähnlich geht es im Kopf von Leuten zu, die da draußen deine Mitarbeiter sehen. Sie können allenfalls erkennen, dass da ein Gas-Wasser-Installateur, Dachdecker, Trockenbauer, Maler oder GaLa-Bauer herumläuft oder dass es sich zumindest um einen Handwerker handelt.

Zurück zum Weinbeispiel: Einen guten Tropfen erkennt man mitunter auch am Etikett. Wenn man ihn bereits probiert hat, verbindet man mit dem Weinetikett etwas Positives und greift gern wieder zu. Liest ein echter Kenner wohlklingende Namen von Top-Weingütern darauf, dann weiß er, selbst dann, wenn er das Zeug noch nie probiert hat:

„Aus diesem Weingut geht manch edles Tröpfchen hervor, sodann mag auch dieses hier gar bezaubernd sein! Wohlan, man bringe mir einen Kelch davon! Prösterchen!“

Aber selbst, wenn man gar kein Weinkenner ist, kann eine Weinflasche mitsamt Etikett und Design insgesamt so interessant wirken und neugierig machen, dass man sie einfach kauft. Es ist zumindest die Realität in jedem Supermarkt: Studien dazu haben gezeigt, dass gut 50 bis 80 Prozent aller Entscheidungen über den Weinkauf noch am Ladenregal getroffen werden. Und ja, ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.

Aber was hat das alles mir, meiner Firma, meiner Arbeitskleidung und meinem Logo zu tun?

Eine ganze Menge!  Ein Mitarbeiter in guter Arbeitskleidung wird als ordentlicher Handwerker identifiziert. Ein Mitarbeiter in guter Arbeitskleidung mit Logo kann aber direkt einem Unternehmen zugeordnet werden. In diesem Fall ist es deines. Ergo: Je häufiger man deine Leute sieht, desto besser für dich! Und wenn man zuvor viel Gutes über deine Firma gehört hat (wovon ich blind ausgehe), werden die Leute bei jeder Begegnung an deinen Handwerksbetrieb erinnert, mit dem sie etwas Positives verbinden.

Falls sie dein Unternehmen bislang noch nie beauftragt haben, kann eine solche Begegnung auch der entscheidende Faktor sein. Zum Beispiel, wenn ihnen unterwegs einfällt, dass das wunderhübsche schweinchenrosa-farbene Badezimmer mal wieder neu gemacht werden müsste oder das Hausdach den nächsten Hurricane wohl nicht mehr überstehen wird. Schön, wenn deine Mitarbeiter nicht nur mit ihrer Arbeit Werbung für dich machen, oder?

Lutz von der Vintage Werft ist beigeistert von seiner personalisierten Denim Craft Jacke.

„Gestatten: Mustermann, Stürmer beim FC Noname“

Klar ist: Arbeitskleidung mit dem Logo deiner Firma bedrucken zu lassen sorgt dafür, dass deine Mitarbeiter von außen als Team identifizierbar sind. Und was hier in puncto Identifikation von außen gilt, gilt erst recht innerhalb des Teams. Stell dir einmal das Trikot deines Lieblings-Fußballclubs vor. So, und nun denke dir das Vereinsemblem, die Rückennummer und den Spielernamen weg. Siehe da, es ist nur noch ein Sportshirt. Wäre das etwas, das sich ein Sportler voller Stolz überstreift und sagt: „Es ist mir eine Ehre, dieses Shirt zu tragen!“? Wohl kaum. Wer will schon ein Max oder eine Manuela Mustermann beim FC Noname sein?

Nicht anders ist es bei deinen Mitarbeitern. Ein Logo plus Namen auf dem Arbeitshemd, dem T-Shirt, der Arbeitsjacke oder auf der Kochjacke zeigt nach außen: „Die gehören zusammen.“ Nach innen vermittelt es deinen Leuten aber: „Ich gehöre dazu. Ich bin Teil dieser hammermäßigen Truppe“. Es schweißt zusammen und sorgt dafür, dass sich deine Mitarbeiter noch stärker mit deiner Firma identifizieren. Denk auch mal an den symbolischen Charakter, wenn deine Leute zu sich sagen: „Hey, mein Chef stellt mir nicht nur coole Arbeitskleidung zur Verfügung, sondern macht sich auch noch die Mühe, meinen Namen darauf zu platzieren.“ Das zeigt mal wieder: Du gibst immer wieder 100 Prozent, sogar bei der Arbeitskleidung für deine Mitarbeiter!

Soviel zum Anfang. Erfahre nun in Teil 2 zum Thema Arbeitskleidung mit Logo, welche Möglichkeiten du hast, um deine Klamotten zum Unikat zu machen!

Dragan
Gelernter Koch, heute Texter, Content-Marketing-Fuzzi und Autor im WBLK-Blog. Über 10 Jahre in der Gastronomie gehen aber nicht spurlos an einem vorüber. Auch nicht beim Schreiben. Denn ein guter Text ist manchmal fast dasselbe, wie gutes Essen: Man kann noch so sehr abfeiern, was man da Tolles auf den Teller gezaubert hat – am Ende muss es vor allem den Leuten gefallen, die den Teller vor sich haben.
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