Bakers gonna bake

Arbeitskleidung für Bäcker

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Früher, dunkler Morgen. Die Temperaturen sind tief einstellig und du spürst hier und da ein paar Regentröpfchen auf deiner Stirn. Während du noch etwas wintermüde und in Gedanken den Weg zu deiner Bushaltestelle gehst, ist es plötzlich wieder da. Etwas, dass du schon seit deiner Kindheit kennst und liebst: Dieser unverkennbare Duft, dieses herzhaft-malzige Aroma, mit dem die Bäckerei um die Ecke das ganze Viertel verzaubert. Ich möchte wetten, er ist dir so vertraut, dass du ihn dir schon vorstellen kannst, ohne ihn wirklich zu riechen.

Ja, es gibt da tatsächlich jemanden, der am Morgen noch früher auf den Beinen ist als du. Bäckerinnen und Bäcker haben keinen 9 to 5 Job. Ihre Arbeit in der Backstube beginnt üblicherweise um 2 oder 3 Uhr, bei manchen sogar noch früher. Interessanterweise habe ich noch niemanden aus dieser Zunft über die Arbeitszeiten motzen hören! Das muss eines dieser Handwerke sein, für die man die nötige Leidenschaft mitbringt oder eben nicht. Mehr als 3.000 eingetragene Brotsorten und unzählige Klein- und Feingebäckarten erfinden sich hierzulande jedenfalls nicht von allein. Ich denke, es ist auch kein Zufall, dass deutsches Brot von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt wurde.

Lass blubbern!

All diese Brot- und Gebäcksorten zu erfinden ist das eine. Das andere ist es, sie täglich in gleichbleibender Qualität herzustellen. Wenn ich an meine Lehrzeit zurückdenke, haben wir Köche die Bäckersleute des Öfteren scherzhaft als Apotheker bezeichnet, weil sie bei ihren Rezepten so penibel sind und sie ohne Ausnahme grammgenau einhalten. Das tun sie aber aus gutem Grund: In der Backstube kommt man mit Augenmaß, Bauchgefühl und Pi-mal-Daumen-Prinzip nicht sehr weit, denn das Ergebnis wird auf diese Weise entweder zu bröckelig, zu zäh, zu labberig, zu klebrig, zu trocken oder zu fest – und dafür steht man garantiert nicht so früh auf.

Das heißt aber nicht, dass man als Bäckerin oder Bäcker einfach nur stumpf Rezepte abarbeitet und keinerlei Gefühl im Spiel wäre. Ganz im Gegenteil – lass blubbern, den Teig, dreh hoch, den Ofen! Im Bäckereihandwerk sind alle Sinne mit dabei: Du fühlst den weichen Teig in deinen Händen und spürst genau, ob die Konsistenz stimmt, bevor du ihn in die Formen füllst oder Teiglinge daraus formst. Dein Gaumen freut sich über den buttrig-zarten Geschmack frisch gebackener Brioches oder über ein Stück fluffiges Kastenweißbrot. Der mild-fruchtige, typisch süßlich-würzige Duft des Sauerteiges verrät dir, ob er gut gereift ist. Die Kruste des Roggenbrotes, so schön gebräunt und gefenstert – eine Augenweide! Und dann ist noch dieses herrliche Knistern, das man hören kann, wenn es langsam abkühlt … ich denke, es bedarf keiner weiteren Erklärung mehr, weshalb die Bäckerleute gerne so früh aufstehen.

Es braucht nicht viel

Aber machen wir uns nix vor: Brot essen ist leichter, als Brot verdienen. Echte Traditionsbäckereien schießen nicht gerade wie Pilze aus dem Boden und der Preiskampf mit Großbäckereien ist alles andere als leicht. In der Brotindustrie ist eben alles auf Effizienz und Auslastung der Kapazitäten getrimmt. Das ist in traditionellen Bäckereibetrieben zwar nicht minder wichtig, aber es ist durchaus etwas anderes, täglich mehrere Dutzend Brote nach überliefertem Traditionsrezept von Hand zu backen, als gut und gerne bis zu einer halben Millionen Brote durch industrielle Backstraßen und Ofenlinien zu jagen. Solange es jedoch noch Leute gibt, die traditionell hergestellte Backwaren – wie zum Beispiel ein einfaches aber wunderbares norddeutsches Landbrot – und die Arbeit dahinter, vor allem aber den unerreichten Geschmack nicht missen wollen, werden die kleineren Bäckereien mit ihren ganz eigenen Rezepten und Spezialitäten bestehen bleiben. Hier weiß man eben genau, was drin ist – und für was richtig Gutes, braucht es oft nicht mehr als Mehl, Wasser und Salz.

So ähnlich verhält es sich auch mit der Arbeitskleidung des Bäckereihandwerks, die es bei Weitblick im Sortiment gibt: Woher kommt der Stoff? Wo wurde er verarbeitet? Welche Zutaten sind im Spiel und wer hat ihn zu Workwear gemacht? Auf all diese Fragen kann dir das Team von Weitblick eine Antwort geben! Hier pflegt man seit vielen Jahren ein Top-Verhältnis zu Lieferanten, Partnern und natürlich den europäischen Konfektionsbetrieben, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstklassige Materialien zu erstklassiger Arbeitskleidung verarbeiten.

Bäcker-Arbeitskleidung: Was gibt’s bei Weitblick so?

Im Bäckerhandwerk ist die Arbeitskleidung, wie in vielen anderen Bereichen, in denen Lebensmittel verarbeitet werden, klassischerweise weiß oder zumindest in hellen Tönen gehalten und nicht allzu verspielt im Design. Das heißt aber nicht, dass der Chic auf der Strecke bleiben muss! Wie wär’s mal mit einer stylischen Bäckerjacke, die trotzdem eine gute Portion Understatement mitbringt? Schnapp dir das Santoku-Modell!

Das Gewebe mit Fairtrade-Baumwollanteil ist robust genug und macht garantiert keine dicken Backen, wenn es in der Backstube heiß her geht oder der Teig, Fett oder die ein oder andere Fruchtsauce darauf landet. Dann geht’s für sie einfach ganz unkompliziert in die Industriewaschmaschine – keine Sorge, sie wird mit jeder Menge Waschzyklen fertig! Die gerade Schnittführung und die Lüftungsschlitze im Rückenbereich bieten dir genügend Bewegungsfreiheit bei der Arbeit, während der asymmetrische, schräg verlaufende Verschluss mit graubraunen Edelstahldruckknöpfen richtig was hermacht, findest du nicht auch?

Außerdem befinden sich Lüftungsschlitze durch unterlegtes Netzgewebe im Rückenbereich, damit du dich nicht wie eines deiner Brote im Ofen fühlen musst. Natürlich ist die Santoku-Bäckerjacke von Weitblick auch in einer Damenvariante erhältlich, die über dieselben Features verfügt, aber in der Schnittführung besser auf deine Körperlinien angepasst ist. Für mein Empfinden noch eine Stufe schicker: Die Bäckerjacke aus der Focus-Kollektion, die auch einen moderneren Schnitt besitzt und insgesamt einen aufgeräumten, schlichten Eindruck macht. Auch ein Hingucker: Die Concept-Bäckerjacke in coolem Beige mit anthrazitfarbenen Akzenten.

Natürlich brauchst du ebenso eine Bäckerschürze – vielleicht eine wie die Concept-Latzschürze in Beige? Möglicherweise bist du ja eher der Umbinder-Typ, sodass ich dir da die klassische, steingraue Variante ans Herz legen kann. Tradition hin oder her – was die Bäckerhose betrifft, darfst du es dir gerne noch einmal überlegen, ob es unbedingt die leicht antiquiert anmutende Version mit dem Hahnentritt- oder Stresemannmuster sein muss. Warum nicht mal was ganz einfaches? Da ist doch die Exquisit-Bäckerhose genau richtig für dich: Gerade im Schnitt, kompletter Gummibund mit zusätzlicher Kordel und einfach nur mega-bequem. Und wenn du doch nicht auf ein Muster verzichten willst, gibt es die Hose auch in gestreifter Variante.

Was ist dein Favorit?

Mit guter Arbeitskleidung ist es fast ein wenig so, wie mit guten Backwaren: Man muss den Unterschied zur einfachen Massenware erkennen können. Es braucht ein bewährtes Rezept, viel Handarbeit, einfache aber gute Zutaten und vor allem Leidenschaft für das, was man tut. Am Ende stehen einem etliche Optionen offen, was aus den Zutaten mal werden soll, aber es sollte immer ein ehrliches Produkt sein, das sein Geld wert ist und von dem man weiß, was drinsteckt.

Unabhängig davon, ob du auf eher schlichtere Bäcker-Workwear stehst, oder die moderneren Designs bevorzugst – das Ergebnis aus Weitblicks Rezept ist ein Kleidungsstück, das von vorn bis hinten durchdacht ist, aus nachhaltigen Materialien besteht, unter fairen Bedingungen in Europa hergestellt wurde und für lange Zeit dein Begleiter sein wird.

Deshalb: Keine Eile. Schau dir die Bäcker-Arbeitskleidung von Weitblick ganz in Ruhe an, such dir deine Favoriten aus, lass sie zu dir nach Hause oder in den Betrieb schicken und probiere sie unbedingt an! Du wirst den Unterschied erkennen, versprochen!

Dragan
Dragan
Gelernter Koch, heute Texter, Content-Marketing-Fuzzi und Autor im WBLK-Blog. Über 10 Jahre in der Gastronomie gehen aber nicht spurlos an einem vorüber. Auch nicht beim Schreiben. Denn ein guter Text ist manchmal fast dasselbe, wie gutes Essen: Man kann noch so sehr abfeiern, was man da Tolles auf den Teller gezaubert hat – am Ende muss es vor allem den Leuten gefallen, die den Teller vor sich haben.
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