Erst wenn’s deins ist, wird’s besonders

Arbeitskleidung personalisieren

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Gehen wir mal ganz ganz weit zurück in die Zeit, in der du vielleicht gerade mal einen Meter und ‘nen Butterkeks groß warst und gerade herausgefunden hast, wie du deinen Namen schreibst. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hast du diesen in die meisten deiner vielen Märchen- und Was-ist-Was-Bücher oder auch in irgendwelche Hefte gekritzelt, stimmt’s? Heutzutage hast du vermutlich auch deine Initialen oder die deiner Firma im Nummernschild verewigt. Und warum das alles? Einfach weil’s nun mal deins ist!

Apropos deins. Wie siehst du das, wenn du oder dein Team Tag für Tag verschiedenste Arbeiten im Auftrag eurer Kunden erledigt oder für eure Gäste da seid? Wenn deine kreative Energie, dein Hirnschmalz und deine Leidenschaft in deinem Werk steckt – ist das, was du tust unterm Strich dann überhaupt noch irgendeine Arbeit oder nicht vielleicht doch eher deine Arbeit?

Zu deiner Arbeit gehört aber dann auch nicht irgendeine Arbeitskleidung, sondern deine Arbeitskleidung. Klar, die richtige Workwear-Größe sorgt für einen super  Sitz und wenn du auch farblich deine Arbeitskleidung an deine Corporate Identity angepasst hast, dann schließt sich schon fast der Kreis, aber eben nur fast. Denk mal kurz zurück an dein Biene-Maja-Buch! Also: Steht dein Name auf der Workwear? Ist dein Logo darauf abgebildet? Ist deine Arbeitskleidung personalisiert? Ist sie schon deine Workwear?

Arbeitskleidung personalisieren – was gibt’s denn da Schönes?

Arbeitskleidung zu individualisieren beziehungsweise zu personalisieren, nennt man in der Fachsprache „Veredelung“. Vielleicht fragst du dich ja gerade, was in Sachen Personalisierung alles möglich ist. Firmenlogo auf der linken Schulter oder lieber auf dem Rücken? Den Namen gestickt, gedruckt oder aufgenäht? Und was geht auf welchem Material? Ich kann dir da vorab schon mal empfehlen: Ruf das Weitblick-Team an und lass dir etwas vorschlagen, das super aussieht und zu dir passt! In der Zwischenzeit stelle ich dir ein paar Möglichkeiten zur Workwear-Personalisierung vor.

Direkteinstickung – richtig gut drauf

… und das im wahrsten Sinne. Von allen Veredelungen, die du deiner Arbeitskleidung verpassen lassen kannst, ist ein Stickmotiv die edelste. Im Gegensatz zu den Blümchen auf Omis kitschigen Tischdecken sieht eine Direkteinstickung auf der Workwear aber nicht nur richtig gut aus, sie macht auch problemlos etliche Wäschen mit, fühlt sich klasse an und ist quasi wie eintätowiert. Denn wie du schon herauslesen kannst, geht das Firmenlogo oder der Name eine dauerhafte Verbindung mit dem Kleidungsstück ein. Deshalb gibt es auch drei Dinge, die dabei beachtet werden sollten:

  • Keep it smart and simple: Je einfacher dein Stickmotiv gehalten ist, desto besser kommt es zur Geltung. Filigrane Details und Muster sollten deshalb vorab vereinfacht werden.
  • Kleiner ist feiner: Riesige Motive kosten nicht nur entsprechend mehr, sie können deine Workwear auch schnell unbequem werden lassen, denn wo viel zu sticken ist, wird auch viel Garn verarbeitet. Das Endergebnis ist ein steifes, starres Etwas, das sich nicht mehr vernünftig bewegt.
  • Der richtige Untergrund: Du solltest auf Direkteinstickungen auf Softshell-Gewebe verzichten, wenn du möchtest, dass seine Membran unversehrt und die eigentliche Softshell-Funktion voll erhalten bleibt.

Bei den Varianten hast du die Qual der Wahl: Nur der Firmenname? Eine Kombination aus Firmennamen und Logo? Doch lieber den Mitarbeiter-Namen? Oder alles drei zusammen? Such’s dir aus! Dir steht außerdem eine ganze Palette an Schriftarten und Farben zur Verfügung.

Wenn du dem Weitblick-Team mitteilst, an welcher Position auf deiner Kleidung sich dein Motiv später befinden soll, kann’s auch schon fast losgehen. Jetzt fehlt nur noch dein Logo als Vektordatei oder hochauflösendes Bild, damit daraus jetzt das Stickprogramm erstellt werden und die Stickmaschine losrattern kann. Alle genauen Infos und Details kannst du aber auf der Übersichtsseite zum Thema Direkteinstickung nachlesen!

Namens- und Stickemblem – quasi das Stickmotiv to go

Ähnlich wie bei der Direkteinstickung kannst du dein Firmenlogo oder einen Namen auf deine Workwear hiermit in gestickter Form aufbringen lassen. In diesem Fall nur eben nicht auf direkt auf das Kleidungsstück, sondern auf ein Emblem. Und dieses lässt sich dann auf die Arbeitskleidung aufnähen oder per Klett anbringen.

Hier hast du also eher die einfachere, noch robustere To-go-Variante, die du mehrfach verwenden, wieder abtrennen oder einfach austauschen kannst. Entsprechend kleiner fällt dazu die Wahl an Schriftarten aus und auch die maximale Größe des Motivs endet bei der Emblemgröße. Was ziemlich praktisch ist: du kannst dir die Embleme in größerer Stückzahl vorproduzieren und bei Weitblick lagern lassen. So ist immer eines da, wenn du Workwear-mäßig gerade Nachschub brauchst.

Willst du mehr über die verfügbaren Optionen wissen? Dann schau doch gleich mal auf der Stickemblem-Seite im Weitblick-Shop nach!

Webabzeichen – wenn du auf Details stehst

Schwarz/Weiss ist die „einfachste“ Version des Webabzeichens.

Nein, nein, das ist natürlich kein Abzeichen für besondere Verdienste im World Wide Web. Diese Workwear-Personalisierung ähnelt dem Stickemblem, ist aber handwerklich anders gestaltet: es ist gewebt. Und das eröffnet deutlich mehr gestalterische Möglichkeiten – zum Beispiel in der Farbauswahl, aber es erlaubt ebenso viel mehr Details in der Abbildung deines Wunschmotivs, auf dem dann auch sehr kleine Schriftzüge wunderbar lesbar bleiben können. Dabei ist das Webabzeichen genau so robust, industriell waschbar und flexibel einsetzbar wie das gestickte Pendant. Klingt nach einem richtig guten Allrounder, oder? Yep, das ist es auch.

Transferdruck – der Star auf dem Transfermarkt

Diese Variante zur Personalisierung deiner Arbeitskleidung ist wirklich erste Liga, wenn du auf eine schlichte aber dennoch hochwertige Veredelung Wert legst. Und das funktioniert so: Dein Wunschmotiv wird spiegelverkehrt mittels Transferdruck auf einer Trägerfolie vorgedruckt. Wenn das Motiv nun auf deine Arbeitskleidung aufgebracht werden soll, geschieht dies mittels Transferpresse durch Druck und Hitze. Fast ein bisschen so, wie die Superhelden-Bügelbilder, die du als Kind so vergöttert hast. Nur ist das hier eine enorm langlebige High-End-Version, die auch Industriewäschen nach ISO 15797 aushält. Das ist möglich dank der dafür speziell konzipierten Haftmasse, die eine sehr starke Verbindung mit dem Material eingeht.

Patch Flexi –  damit alles in Form bleibt

Auf den Polo-Shirts der TLO Spedition wurde die Patch-Flexi Variante eingesetzt

Wenn du Arbeitskleidung mit Stretch-Anteil mit deinem Logo oder Namen versehen lassen willst, kann ich dir die Patch Flexi-Veredelung empfehlen. Denn wenn ein personalisiertes Material immer wieder gedehnt wird, tut das dem Logo nicht immer ganz gut. Das ist mit der Patch-Flexi-Variante anders – diese behält ihre Form auf Stretch-Untergründen. Sie eignet sich außerdem besonders gut für Kleidung, die man aufgrund ihrer Materialzusammensetzung eher bei niedrigeren Temperaturen bepatchen sollte, zum Beispiel Poloshirts, T-Shirts oder Pullover.

Wie du in diesem Artikel sicher schon herauslesen konntest, ist es mit dem Personalisieren von Softshell-Workwear ebenfalls so eine Sache, da man mit jedem Einstich durch Stick und Naht das Gewebe und seine Membran-Eigenschaften beschädigen würde. Hierfür bietet Weitblick eine speziell für Softshell-Arbeitskleidung entwickelte Haftung, die alle Eigenschaften einer robusten und industriewäschetauglichen Personalisierung mitbringt.

Wichtig zu wissen: Nicht alle Weitblick Transfers sind industriewäschetauglich. Das Angebot wurde durch neue nachhaltige Varianten für die Haushaltswäsche erweitert, um alle Kundenwünsche zu erfüllen.

Siebdruck – der Klassiker unter den Veredelungen

Du kennst doch sicherlich die  knallfarbigen Pop-Art-Portraits, die Andy Warhol von Marilyn Monroe in den 1960er Jahren angefertigt hat, oder? Dafür und noch für viele andere Werke hat er den Siebdruck verwendet. Und dieses ist auch heute noch eines der bewährtesten Verfahren zum Veredeln von Textilien.

Auf dem Rücken seht ihr den Weitblick #Macher-Spruch als Siebdruck-Variante

Es wird dabei eine Schablone für dein Motiv angefertigt, welche anschließend in einen engmaschig bestückten Aluminiumrahmen eingespannt. Beim Druck wird die Farbe dann direkt auf das Textil aufgetragen, wo es in die Faser einzieht. Genau das macht es so langlebig und widerstandsfähig gegen Licht, Feuchtigkeit und viele Wäschen. Siebdruck ist daher perfekt für Kleidungsstücke wie T-Shirts, Sweats und Polos. In Sachen Farbe, Detail und Gestaltung kannst du schön aus den Vollen schöpfen, allerdings solltest du beachten, dass sich dieses Verfahren nicht für grobmaschige Materialien eignet.

„Kann mir jemand helfen?
Ich bin in Designfragen nicht gerade ein Naturtalent!“

Ich doch auch nicht! Wenn’s ans Eingemachte geht, würde ich mich ebenso fragen:

  • Welche Garnfarben gibt es?
  • Welche Schriftarten kann ich mir aussuchen?
  • An welcher Stelle auf der Workwear kann mein Logo oder der Namen angebracht werden?
  • Welche Variante passt am besten zu meinen Anforderungen an die Personalisierung?
  • Was kostet das alles eigentlich?

All diese und noch viele weitere Fragen kann dir das Weitblick-Team im Detail beantworten:

Alexander

E-Mail: service@weitblick.vision

Telefon: 06027 / 506 100

Und ich kann jedem, der seine Arbeitskleidung personalisieren will, nur dazu raten, dort einmal anzurufen. Auch, wenn ich mich da jetzt wiederhole, aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen echt was von der Veredelung von Arbeitskleidung – also stell ruhig deine Fragen, und du kommst schneller zu deiner personalisierten Workwear, als du „Stick“ sagen kannst.

Dragan
Gelernter Koch, heute Texter, Content-Marketing-Fuzzi und Autor im WBLK-Blog. Über 10 Jahre in der Gastronomie gehen aber nicht spurlos an einem vorüber. Auch nicht beim Schreiben. Denn ein guter Text ist manchmal fast dasselbe, wie gutes Essen: Man kann noch so sehr abfeiern, was man da Tolles auf den Teller gezaubert hat – am Ende muss es vor allem den Leuten gefallen, die den Teller vor sich haben.
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