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Auf einen Eimer Farbe mit Miss Pompadour

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Lesezeit: 4 Minuten

Deine Küche ist heruntergerockt? Streichen! Du kannst den erdrückenden 80er-Charme deiner bahamabeigen Badezimmerfliesen nicht mehr ertragen? Streichen! Dein Wohnzimmersofa wirkt irgendwie lost? Streich die Wand dahinter! Du könntest dir jetzt noch zig aufhübschenswerte Dinge durch den Kopf gehen lassen – Astrid Reintjes würde dir fast immer dazu raten, einfach etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Die einen oder anderen unter euch kennen sie vielleicht schon unter dem Namen „Miss Pompadour“. Dahinter verbirgt sich der gleichnamige Onlineshop www.misspompadour.de und ein Team, dessen Kern neben Astrid aus ihrem Bruder Erik Reintjes sowie Co-Gründer und Best Buddy Niklas Lütteken besteht.

Insgesamt arbeiten mittlerweile schon 40 Leute für das Unternehmen – und das, obwohl es Miss Pompadour erst seit 2019 gibt! Und was steckt hinter diesem Namen? „Ich habe mit meiner Mutter ein Einzelhandelsgeschäft mit französischer Inneneinrichtung gehabt. ‚POMPADOUR‘ war damals der Name, benannt nach Madame de Pompadour, einer starken, emanzipierten Frau, die im 18.Jahrhundert gelebt hat. Für den Onlineshop haben wir das ‚Miss‘ davor gesetzt“, erzählt Astrid. Dass sie unter diesem Namen einmal Farben verkaufen würden, war nicht geplant, wie sie sagt. „Das hat sich einfach so ergeben. Manchmal sind die nicht geplanten Dinge die Besten!“

Astrid Reintjes, Gründerin von Miss Pompadour

Womit wir schon beim Sortiment wären. Im Onlineshop von Miss Pompadour findest du wasserbasierte Wandfarben, Lacke, Kreidefarben und Zubehör – also alles, was du brauchst, um Langeweile und Tristesse einfach wegzustreichen. Farbe, so Astrid, sei jedenfalls schon immer ihr Problemlöser gewesen: „Ich habe schon sehr früh gemerkt, dass man mit Farbe fast alle Dinge verändern kann, die einem in einer Einrichtung, in einer Wohnung oder einem Haus stören. Mit den richtigen Produkten und ein bisschen Mut kann man wirklich alles umsetzen, und diese Idee möchte ich an meine Kundschaft so weiter geben.“ Übrigens sind rund 95 Prozent der Leute, die sich bei Miss Pompadour mit Farbe und jeder Menge Inspiration eindecken, Frauen.

Als selbstständige Mutter von vier Kindern ermutigt Astrid sicher eine ganze Menge unter ihnen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen – getreu dem Firmenmotto „Weil ich es selber kann“. Und was alles mit ein wenig Farbe möglich ist! „Mit einem Liter kann man in ein bis zwei Stunden einen ganzen Raum so verändern, dass ein ganz neues Wohngefühl entsteht. Orange mit Kastanie ist gerade meine Lieblingsfarbe, perfekt für den Herbst und Winter geeignet.“, bringt Astrid es auf den Punkt.

Streichen statt wegwerfen!

„Sympathisch, kompetent, nachhaltig“ – mit diesen drei Worten würde Astrid das Unternehmen Miss Pompadour beschreiben. Sympathisch? Damit können wir schon mal d’accord gehen! Was die Kompetenz betrifft, kann ich dir empfehlen, dir ein eigenes Bild davon machen – zum Beispiel im Ratgeberbereich auf der Miss-Pompadour-Website. Ich hatte ja keinen blassen Schimmer, was man alles mit etwas Farbe wieder zu neuem Leben erwecken kann! An Anleitungen, Inspirationen und Ideen mangelt es hier jedenfalls nicht.

Und was ist mit der Nachhaltigkeit? Die wiederum ist eine Gemeinsamkeit, die Miss Pompadour und Weitblick miteinander verbindet. „Das fängt schon damit an, dass wir empfehlen, nichts wegzuwerfen, sondern erst einmal zu streichen“, so Astrid. Dem können wir nur beipflichten, denn je länger man etwas benutzt, desto weniger Ressourcen müssen aufgewendet werden, um etwas Neues herzustellen. Ganz zu schweigen, was die Kosten betrifft: „Der größte Vorteil ist, dass man mit sehr wenig Budget super schnell und einfach sein Problem beheben kann. Neue Küchen oder Badezimmer können locker 20.000 Euro kosten – sie zu streichen vielleicht ein Prozent davon.“

Wie Astrid erzählt, achtet man bei Miss Pompadour bei jedem Produkt außerdem genau darauf, dass es so nachhaltig wie möglich entwickelt und hergestellt wird. Auch das kommt uns bei Weitblick bekannt vor. Die Farben aus der Produktlinie „Die Wertvolle“ zum Beispiel bestehen ausschließlich aus biobasierten Rohstoffen. Ebenso nachhaltig sind auch die Verpackung und der Versand. Am Ende ist es eben die Summe aller Maßnahmen, die ein Produkt erst umweltverträglich macht. „Wir denken, dass jeder auch so kleine Beitrag wichtig für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder ist“, hält Astrid hierzu fest. Und recht hat sie.

Diese nachhaltige Kultur zu leben, funktioniert natürlich nur im Team: „Wir drei haben die selbe Vision und sehr häufig machen wir erst einmal, ohne viel zu denken. Dadurch sind wir sehr schnell und flexibel.“ Vor allem aber ergänzen sich die Charaktere einander sehr gut, wie Astrid beschreibt: „Erik ist 32, geht gerne Essen, steht auf Crossfit und ist der Träumer im positiven Sinne. Er kann wirklich groß denken. Niki ist 31, lebt in Finnland, liebt die Sauna, hinterfragt gern und macht alles ganz genau, womit er uns sehr präzise voranbringt. Ich denke, ich habe ein ganz gutes Gefühl was gerade im Moment richtig ist und was Trends angeht. Somit versuche ich die Fäden beisammen zu halten.“

Miss Pompadour x Weitblick

Wenn man sich all das so anhört, klingt alles nach einer sehr lebendigen Firma, die alles andere als langweilig ist, oder? Da haben wir mindestens zwei Leute im Weitblick-Team, die ganz nah dran sind und das nur bestätigen können: Unser Senior Sales Manager André Krebs sowie Produktmanager Egon Dalponte. Egon wurde von Mitgründer Erik auf LinkedIn angeschrieben. Danach kam es zum ersten Telefonat und ruck zuck zur Kooperation zwischen Miss Pompadour und Weitblick. Warum diese so gut passt? „Weil wir viel miteinander gemeinsam haben. Beide Unternehmen wollen dem Kunden ganz nah sein und mit Qualität und Service nicht nur überzeugen, sondern begeistern.“, so Egon. Das sieht auch André so: „Miss Pompadour ist jung, modern und innovativ. Vor allem aber teilen wir dieselben Werte und setzen beide voll auf Nachhaltigkeit.“

Und was ist das Ergebnis aus der Kooperation? Eine hammermäßige Workwear-Kollektion für Frauen! Vielleicht hast du sie ja schon entdeckt – und falls nicht, kann ich dir nur empfehlen, sie dir einmal näher anzuschauen. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, doch wenn du gern streichst, wirst du diese Kollektion lieben! Mit Latzhose, Schürze, Shirt und Sweater bekommst du alles, was du brauchst, um in deiner Kreativität voll aufgehen zu können und setzt obendrein noch ein Statement dabei. Astrid ist jedenfalls schon mal ganz angetan davon: „Ich persönlich finde sie wirklich sehr bequem und man merkt einfach, wie viel Know-how in jedem Teil steckt.“ Und welches Teil gefällt ihr am besten? „Ich trage am liebsten Latzhosen. Ich mag es einfach nicht, wenn man ein Maurerdekolleté sieht.“

Wie gefällt dir die Miss-Pompadour-Kollektion? Welches ist dein Lieblingsteil? Mein Tipp an dich: Schau am besten gleich mal rein und bestell dir deine Favoriten, die du bei deinem nächsten Streichprojekt mit Stolz tragen kannst!

Dragan
Dragan
Gelernter Koch, heute Texter, Content-Marketing-Fuzzi und Autor im WBLK-Blog. Über 10 Jahre in der Gastronomie gehen aber nicht spurlos an einem vorüber. Auch nicht beim Schreiben. Denn ein guter Text ist manchmal fast dasselbe, wie gutes Essen: Man kann noch so sehr abfeiern, was man da Tolles auf den Teller gezaubert hat – am Ende muss es vor allem den Leuten gefallen, die den Teller vor sich haben.
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