It’s Azubi-Talktime!

Ausbildung bei Weitblick

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Lesezeit: 7 Minuten

Es ist immer so eine Sache mit der Ausbildung. Wenn du schon eine hinter dir hast: Kamst du dir auch manchmal so klein, unwissend, vielleicht sogar ein wenig verloren vor? Klar. Das ist ja auch normal. Viel wichtiger ist es aber, wie diejenigen damit umgehen, die dich ausbilden. Wir alle kennen ja den Ausspruch „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ und wir alle wissen auch, wie weitläufig … oder sagen wir besser Azubi-unvorteilhaft so ein Satz interpretiert und im Unternehmen ausgelebt werden kann. Schade eigentlich, denn ich finde diesen im ersten Moment etwas archaisch klingenden Satz im Kern nämlich gar nicht falsch!

Ich will jetzt nicht allzu philosophisch daherkommen, aber vielleicht kennst du ja auch die Szene aus dem 1980er-Kultfilm „Karate-Tiger“, die hierzu sehr gut passt: Bruce Lee erscheint und versucht seinem neuen, aber sichtlich frustrierten Schüler zu verklickern, er müsse seinen „Becher leeren“. Der guckt natürlich verwirrt aus der knittrigen Wäsche und versteht nicht, was Bruce damit meint. Dieser hält ihm also zwei volle Becher hin – der eine mit Light-Cola, der andere mit Wasser gefüllt. Laut Bruce stehe der erste Becher für sein Meister-Wissen, der zweite für das seines Schülers. Da letzterer jedoch schon voll mit Wasser ist, bleibt keine Aufnahmekapazität mehr für das Wissen von Bruce und muss geleert werden, damit er was lernen kann.

So ähnlich ist es auch mit einer Ausbildung: Auf der einen Seite braucht es fähige Ausbilderinnen und Ausbilder, die wirklich bereit und Willens sind, ihr Wissen mit Herz und Geduld weiterzugeben und respektvoll mit dem Menschen umzugehen, den sie vor sich haben. Auf der anderen Seite braucht es aber auch Azubis, die dazu bereit sind, dieses Wissen anzunehmen, sich ebenso respektvoll darauf einzulassen und die Erfahrung wertschätzen, auf der dieses Wissen basiert. Es gibt keine Einbahnstraßen!

Und woher weiß ich, wie’s bei Weitblick ist?

Nun könnte man an dieser Stelle den potenziellen Azubis einfach erzählen, dass Weitblick das Ausbildungs-Paradies ist, dass sich alle bedingungslos lieb haben und es den ganzen Tag nur Gummibärchen und Zuckerwatte regnet. Wie wär’s aber, wenn wir die Azubis einfach selbst reden lassen, völlig ungezwungen und gerade heraus? Ich gebe dir mein Ehrenwort, dass die folgenden Statements von vier Weitblick-Azubis garantiert nicht mit vorgehaltener Schokoladenpistole entlockt wurden! Zeit für etwas Azubi-Talk!

Sigrid Merz – Auszubildende zur Kauffrau E-Commerce

Die erste unter den Azubi-Kandidaten, die wir dir vorstellen möchten, ist Sigrid Merz. Sigrid ist 19 Jahre alt und macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce. Kleiner Fakt am Rande: Diesen Ausbildungsberuf gibt es noch gar nicht so lange, er wurde erst im August 2018 ins Leben gerufen. Ein wenig schräg, wenn man bedenkt, wie lange es schon Onlineshops gibt – und ein wenig ironisch, dass es eine Zeitungsanzeige war, durch die sie auf den digitalen Beruf bei Weitblick aufmerksam geworden ist.

Im Kindergartenalter war Sigrid noch der festen Überzeugung, Prinzessin werden zu wollen oder einen Gnadenhof für Pferde, Kühe, Hunde, Hasen und Katzen eröffnen zu wollen. Wie man sieht, haben sich ihre Pläne etwas geändert, aber an Abwechslung mangelt es ihr heute dennoch nicht. Heute sorgt sie nämlich dafür, dass die Produktdaten des Weitblick-Onlineshops sowie die dortigen Inhaltsseiten wie auch auf der Unternehmens-Website immer gepflegt und optimiert bleiben.

„Einer meiner liebsten Aufgaben ist die Unterstützung bei der Konzeption und Recherche, wenn es um Kampagnen oder wichtige technische Entwicklungen geht. An diesen Aufgaben wachse ich täglich und kann meiner Kreativität freien Lauf lassen“, wie Sigrid sagt. Möglich sei dies auch durch die gut strukturierten Einarbeitungsmaßnahmen, dank derer man sich schnell selbstständig bei der Arbeit zurechtfindet.

Die Atmosphäre stimmt für Sigrid auch: „Wir haben einen modernen, angenehmen Arbeitsplatz im Großraumbüro, eine Cafeteria und bei unseren legendären Team-Events wird der Zusammenhalt und das Kennenlernen untereinander gestärkt. Die Work-Life-Balance bei Weitblick wird auch gefördert, zum Beispiel mit regelmäßigen Sportangeboten.“ Das größte Highlight ihrer Ausbildung aber sei bisher ihre Persönlichkeitsentwicklung. „Es gibt einen guten Zusammenhalt, Austausch sowie Unterstützung von und unter Kollegen aber auch die Chance, sich überhaupt persönlich weiterentwickeln zu können.“

Nach ihrer Ausbildung möchte Sigrid gerne weiter im E-Commerce bei Weitblick arbeiten und berufsbegleitend eine Weiterbildung zur Betriebswirtin machen. Bis dahin hat sie für angehende Azubis ein paar persönliche Tipps parat: „Kommunikation ist das A und O. Der respektvolle Umgang miteinander ist essenziell für ein gutes Miteinander. Fühlt man sich nicht wohl, dann sollte man unbedingt mit einer Vertrauensperson oder Führungskraft sprechen. Wichtig gegen den Stress im Alltag ist ein Ausgleich in der Freizeit: Musik hören, Yoga-Übungen, Kraftsport, Lesen, Tanzen, sich mit Freunden treffen.“

Milena Dittmer – Auszubildende zur Industriekauffrau

Lehrerin … oder Modedesignerin … oder doch eher Psychologin? Wie Milena Dittmer erzählt, haben sich ihre Kindheits-Berufswünsche recht häufig geändert. Und was macht sie heute? Sie kontrolliert keine Hausaufgaben, entwirft keine Haute Couture für Luxuslabels und bittet auch keine Patienten darum, sich auf die Couch zu legen und von seiner Kindheit zu erzählen. Dennoch hat der Job der 19-jährigen Auszubildenden zur Industriekauffrau etwas mit Kleidung zu tun, und sich in andere Köpfe hineinzuversetzen, das gehört ebenfalls zu den Fähigkeiten, die man in diesem Bereich drauf haben sollte.

So, wie aktuell im Customer Service, wo ihre Aufgaben unter anderem darin bestehen, Bestellungen zu erfassen und Kundengespräche zu führen. In der Industriekauffrau-Ausbildung wird’s laut Milena jedenfalls nicht langweilig: „Ich habe schon einige Abteilungen durchlaufen, und bis jetzt haben mir tatsächlich alle gut gefallen, was es mir unmöglich macht einen Favoriten auszusuchen.“ Spaß an der Sache darf in einer Ausbildung für Sie auf keinen Fall fehlen – und den dürfte sie bei Weitblick wohl haben: „Ich habe super liebe Kolleginnen und Kollegen, eine entspannte und positive Arbeitsatmosphäre und auch gefällt es mir sehr, dass wir Wert auf Nachhaltigkeit legen. Wenn ich mich so umhöre, ist das alles woanders nicht immer der Fall.“

Was sie sich noch von Weitblick wünschen würde? „Vielleicht eine kurze Telefonschulung für alle neuen Azubis. Aber hier sind wir schon dabei, etwas vorzubereiten!“ Ein ganz persönlicher Wunsch ging hingegen schon zur Erfüllung: „Da ich seit der 5. Klasse ein Faible für die englische Sprache habe, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass Weitblick es mir ermöglicht hat, einen Monat für ein Praktikum und einen Sprachkurs in Malta zu verbringen!“

Wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen hat, möchte Milena am liebsten diejenige sein, die Azubi-Fragen beantwortet, anstatt sie zu stellen. Einen Tipp hat Milena für angehende Auszubildende aber jetzt schon: „Macht das was euch Spaß macht! Und wenn ihr noch nicht wisst, was das ist, dann probiert euch einfach aus mit Praktika, Aushilfsjobs oder sogar gleich mit einer Ausbildung!“

Oliver Emrich – Auszubildender zur Fachkraft für Lagerlogistik

Obwohl Oliver erst im zweiten Lehrjahr seiner Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik ist, bringt er schon sechs Jahre Berufserfahrung mit. Das klingt fast nach diesem einen Paradoxon, in dem Personaler am liebsten Schulabgänger mit jahrzehntelanger Job-Biographie verlangen würden. Olivers Erfahrung kommt ihm auf alle Fälle zugute, wenn er Ware annimmt, ein- und auslagert, bucht, kommissioniert und versandfertig macht, nebenbei Versandpapiere ausdruckt, LKWs be- und entlädt oder Proben für die Qualitätsprüfung entnimmt.

Was Oliver werden wollte, als er noch klein war? „Berufssoldat. Seit ich denken kann wollte ich immer zur Bundeswehr, auch, weil mein Vater dort war!“ Dennoch ist er, wie er sagt, glücklich in seiner Ausbildung. Ich meine, hey, wo erlebt man sonst noch solche Highlights wie zum Beispiel einen Kletterkurs im Hochregallager? Was Oliver sonst noch an Weitblick gefällt: „Dass man als Azubi nicht allein gelassen wird! Weitblick ist eine familiäre Firma, die auch sehr sozial ist. Hier zählt der Mitarbeiter und man sieht in diesem nicht bloß eine Arbeitskraft.“

Das geht zum Teil schon so weit, dass selbst sogenannte Azubi-Arbeiten mit gemischten Gefühlen an Azubis delegiert werden, so Oliver: „Ich habe am Lager in Alzenau die Jalousien geputzt und wirklich jeder hat sich bei mir entschuldigt, weil ich als Azubi dies tun sollte. Mir war das ja egal, irgendwer muss es ja auch machen, aber die Reaktion der anderen fand ich trotzdem schon recht witzig!“

Nach seiner Ausbildung möchte Oliver am liebsten bei Weitblick bleiben und karrieretechnisch noch einen draufsetzen und seinen Lagermeister machen. Das klingt nach einem Plan! Für die Azubis von morgen hat er außerdem noch einen Ratschlag: „Wenn Fragen sind, immer fragen und keine Angst haben, Fehler zu machen. Bisher hat mir noch keiner den Kopf abgerissen, man hatte immer Verständnis!“

Joey Bauer, Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration

Als er noch klein war, hatte Joey Bauer vor, mal Koch werden. Später auf der Mittelschule kam ihm beruflich dann der IT-Bereich in den Sinn. Jetzt ist Joey gelernter Koch und macht aktuell eine Ausbildung zum Fachinformatiker – das ist mal konsequent, oder? Wer schon mal eine Kochausbildung hinter sich gebracht hat, der weiß auch, dass es wenig gibt, was einen danach noch schocken könnte.

Dennoch gibt es Dinge, die in einer Ausbildung für Joey auf keinen Fall fehlen dürfen. Zum Beispiel? „Ein Ausbilder, mit dem ich mich auch unterhalten kann, ohne dass der Angststift drückt!“ Ja, bei Weitblick herrscht mit Sicherheit ein humanerer Umgangston als in den allermeisten Küchen dieser Welt. Da ist es kein Wunder, dass dem IT-Azubi neben seiner Abteilung vor allem die lockere Stimmung sowie auch das Gleitzeit-Modell und die angemessene Anzahl an Urlaubstagen am besten gefallen, wie er sagt.

Im Mitarbeiter-Support bei Problemen IT-technischer Art, der Betreuung des Wiki-Systems oder der Hardwareplanung für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht Joey voll auf. Nach Option würde er nach seiner Ausbildung definitiv gerne länger bei Weitblick bleiben. Außer mehr Parkplätzen gibt es jedenfalls nichts, was er sich akut von Weitblick wünschen würde. Und was war sein bisher größtes Highlight in seiner Ausbildung? „Die 90-Jahre-Jubiläumsfeier und mein erstes Mal USV-Akku wechseln.“ Nicht-Fachinformatiker werden die Begeisterung für Letzteres vermutlich niemals nachempfinden können.

Auch seine trockenhumorige Art, von skurrilen Situationen im Arbeitsalltag zu erzählen, ist unnachahmlich: „Du willst was erleben? Sei Joey Bauer! Fahre nach Alzenau und von dort nach Brücken. Erledige dort deine Arbeit und fahre zurück, aber natürlich nicht, ohne vorher dein Notebook im Transporter zu vergessen. Fahre dann nach Kleinostheim, um dies zu bemerken. Fahre also wieder zurück nach Alzenau, nur um dann festzustellen, dass der Transporter nicht mehr da ist und schon in Kleinostheim steht. Fahre also wieder zurück nach Kleinostheim und – ganz wichtig: Lache, aber weine auch bitterlich.“ Nun, viele Wege führen … naja, immerhin irgendwohin!

Was Joey künftigen Azubis noch mit auf den Weg geben will: „Wenn du etwas nicht verstehst, dann frag lieber ein zwanzigstes Mal, auch wenn es unangenehm ist, anstatt es nach dem ersten falsch Verstehen immer wieder falsch zu machen.“

Vier Azubi-Stimmen und doch nur ein kleiner Ausschnitt

Nun hast du vier Auszubildende aus recht unterschiedlichen Bereichen kennenlernen können. Du siehst: Weitblick hat nicht nur erstklassige Workwear am Start, sondern auch richtig gute Azubis! Vielleicht konntest du schon jetzt einen kleinen Eindruck gewinnen, aber du weißt genauso wie ich, dass es bei über 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland so gut wie unmöglich ist, das gesamte Spektrum in nur einem Text und oder auf einer einzigen Seite abzubilden. Wenn du allerdings noch ein wenig mehr über das Arbeitsumfeld, die Benefits und noch viele weitere Infos erfahren möchtest, kann ich dir nur empfehlen, einen Blick auf die Weitblick-Karriereseite zu werfen! Und ganz nebenbei: Aktuelle Stellenangebote findest du dort auch!

Dragan
Dragan
Gelernter Koch, heute Texter, Content-Marketing-Fuzzi und Autor im WBLK-Blog. Über 10 Jahre in der Gastronomie gehen aber nicht spurlos an einem vorüber. Auch nicht beim Schreiben. Denn ein guter Text ist manchmal fast dasselbe, wie gutes Essen: Man kann noch so sehr abfeiern, was man da Tolles auf den Teller gezaubert hat – am Ende muss es vor allem den Leuten gefallen, die den Teller vor sich haben.
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