Oldschool und saucool!

Der Arbeitsoverall

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Der hat einfach was. Aus ihm sprüht ein ganz eigener Flair. Etwas von Action und Anpacken. Von Boxengassen und Formel-1-Teams, von US-Airforce-Hangars und NASA-Missionen und auch etwas von Industrie-Werkscrews. Er ist schlicht, lässig und irgendwie doch legendär. Es ist nicht leicht in Worte zu fassen – aber ich denke, du verstehst, was ich meine, wenn es um den Workwear-Klassiker schlechthin geht. Die Rede ist vom guten alten Arbeitsoverall!

Mal ehrlich: Gibt es in der Welt der Arbeitskleidung ein kultigeres oder praktischeres Teil als einen Overall? Mir fällt spontan keins ein, und ich denke, dass es seinen Grund hat, weshalb sich Fashion-Designhäuser auch in diesem Fall von der Arbeitswelt haben inspirieren lassen.

Was den Tragekomfort eines Arbeitsoveralls betrifft, ist er jedenfalls ungeschlagen: Während der Körper so gut wie komplett vor Schmutz und sonstigen äußeren Einflüssen geschützt ist, sitzt er immer dort, wo er sitzen soll – kein Verrutschen, kein Einschneiden, und einen Gürtel oder Latz brauchst du für deinen Arbeitsoverall auch nicht.

Wenn man sich seine Vorzüge vor Augen führt, ist es kein Wunder, dass der Overall in so vielen Bereichen zu Hause ist – in Industriebetrieben bei der Produktion, im Kfz-, Elektronik- oder SHK- Handwerk, im Motorsport, in der Spurensicherung … auch Militärpiloten laufen darin herum, und das nicht erst seit „Top Gun“.

Woher der Overall kommt, warum er so heißt und was du vielleicht noch nicht über Jeans wusstest

Ein Overall verdankt seinen Namen der Art, wie man ihn trägt. Er ist ein Einteiler, der so gut wie den ganzen Körper bedeckt und auf englisch „over all“, also über allem anliegt. Zack, heißt das Teil also „Overall“ – zumindest bei uns. Im englischsprachigen Raum sagt man heute nämlich „Boilersuit“ oder präziserweise „Coverall“.

Konzipiert wurde der Overall als reine Arbeitskleidung – und zwar von keinem Geringeren als Levi Strauss. Richtig, der mit der Jeans. Der erfand aber auch irgendwie alles, was wir heute im Kleiderschrank oder im Spind hängen haben, oder?

Gut, wenn man es genau nimmt, sind Jeans und Overalls genau genommen keine zwei voneinander getrennten Erfindungen, denn was du vielleicht noch nicht wusstest: Die erste Jeans war de facto ein Arbeitsoverall! Erst später verlor sie ihr Oberteil und wandelte sich vom Ganzkörper-Denim-Anzug zur einfachen Hose – und wurde dennoch bis in die 1960er Jahre hinein noch als „Waist Overall“ bezeichnet.

Was ein Arbeitsoverall drauf haben muss

Dass ein Arbeitsoverall seiner Funktion nachkommen und Arme, Beine, Rücken & Co vor äußeren Einflüssen schützen muss – klar. Ebenso wie ein gewisser Tragekomfort dabei sein sollte, denn ein zu enger oder zu flatteriger Overall behindert eher bei der Arbeit, als dass er nützen würde. Ganz abgesehen davon, dass auch der optische Faktor hier mitschwingt. So mögen die Ghostbusters beispielsweise zwar ganz kultig in ihren beigen Overalls ausgeschaut haben, aber mal ehrlich: Ein guter Sitz am Körper ist was anderes.

Wo wir gerade beim Aussehen sind: Ein Team, das CI-gerecht in Overalls mit eingesticktem Namen und Logo eingekleidet ist, wirkt auch nach außen hin wie eine starke Einheit. Und machen wir uns nichts vor: Wer sich in seiner Arbeitskleidung wohl fühlt und gut darin aussieht, hat in seinem Job auch mehr Spaß und leistet mehr dabei –   zumindest, wenn man manch einer Studie Glauben schenken mag. Ich finde ja, dass es hierzu keinen wissenschaftlichen Beweis braucht, denn wir können uns alle vorstellen, wie es sich anfühlt, in einem eher suboptimalen Outfit unterwegs zu sein.

Praktisch muss ein Arbeitsoverall ebenso sein. Was nützt es dir, wenn du schick aussiehst, aber du keinen Stauraum für deine Utensilien hast, die du bei deiner Arbeit so brauchst. Achte also darauf, dass dein Overall genügend Taschen bietet und diese so beschaffen sind, dass dir dein Kleinkram nicht bei der kleinsten Bewegung herausfällt!

Da man Overalls eher seltener im Büro trägt und dafür umso mehr in Umgebungen, in denen rangeklotzt wird, werden sie auch naturgemäß mal dreckig. Umso wichtiger ist es da, dass Arbeitsoveralls sowohl den Umgebungsbedigungen der Arbeitswelt als auch einer ordentlichen Industriewäsche standhalten können. Es wäre doch schade und nebenbei noch das Gegenteil von nachhaltig, wenn ein eigentlich für Langlebigkeit ausgelegtes Kleidungsstück schon nach ein paar Wäschen reif für die Tonne ist!

Apropos nachhaltig: Wer Wert auf gute Arbeitskleidung legt, wird neben Funktion, Komfort und Widerstandsfähigkeit auch darauf Wert legen, dass der Arbeitsoverall unter ökologisch wie sozial verträglichen Konditionen entstanden ist. Sprich: Keine prekären Arbeitsbedingungen, keine gesundheits- und umweltgefährdenden Substanzen bei der Herstellung, eine faire Bezahlung der Arbeitskräfte und eine nachvollziehbare wie nachhaltige Lieferkette.

Das alles zusammen gibt es – mit dem Core L1 Overall!

Wie sagt man immer so schön pragmatisch? Das Gesamtpaket muss stimmen. Tragekomfort, ein guter Sitz, Industriewäschetauglichkeit, schicke Optik und faire, nachhaltige Produktionsbedingungen müssen aber erst einmal unter einen Hut gebracht werden.

Weitblick hat das mit seiner neuen Core L1 Linie wirklich grandios hinbekommen. Daher kann ich dir, wenn du auf der Suche nach einem richtig guten Arbeitsoverall bist, den Core L1 Overall empfehlen.

Warum? Erstens sieht er schon mal ziemlich stylisch aus, wie ich finde. Da wäre allein schon die Optik des Stoffes, die den Arbeitsoverall wertig erscheinen lässt. Weiter geht es über die ergonomische Schnittführung, auf die das Designteam bei der Entwicklung geachtet hat. Da ist jede Naht, jeder Einsatz, jede Falte – also buchstäblich jeder Zentimeter Stoff so beschaffen, dass der Overall deinen Bewegungen ganz smooth folgt, dich nicht einengt und dir die Arbeit erleichtert. Was die Farbauswahl betrifft, hast du die Wahl zwischen einer schwarzen Ausführung mit grauen Applikationen – genannt black/convoy , der umgekehrten Variante in convoy/black sowie in royalblau beziehungsweise navyblau – beide mit jeweils schwarzen Applikationen. Allesamt Farben, die nicht zu sehr auf den Putz hauen und dennoch stylisch und professionell aussehen.

Praktisch ist der Core L1 Overall ebenso, denn das Platzangebot für deine täglichen Utensilien ist großzügig gestaltet: Seiten- und Brusttaschen, eine Zollstocktasche mit aufgesetztem Smartphonefach, eine Stifttasche auf dem linken Ärmel sowie Bein- und Gesäßtaschen gehören hier zur Standardausstattung. Patten und Edelstahldruckknöpfen sorgen dafür, dass alles schön dort bleibt, wo es hingehört.

Die Verarbeitung fällt Weitblick-typisch sehr sorgfältig und robust aus, und das Gewebe aus 35 Prozent Baumwolle mit Fairtrade-Anteil und 65 Prozent recyceltem Polyester hält auch dann deinem Arbeitsalltag stand, wenn es mal etwas ruppiger wird. Logisch, dass deinem Overall auch einige Runden in der Industriewäsche nichts ausmachen.

Das recycelte Polyester ist übrigens nicht irgendeines, sondern Repreve®, also quasi der Ferrari unter den Kunstfasern und dank „Bottle Count“ obendrein noch exakt zurück verfolgbar. Mit der Zertifizierung nach MADE IN GREEN by OEKO-TEX® kannst du dir sicher sein, dass der Stoff auf deiner Haut keine Schadstoffe enthält und der Grünen Knopf bescheinigt dir als Siegel unter anderem, dass die Produktionsbedingungen sowohl für die Menschen dahinter als auch für die Umwelt fair und nachhaltig sind. Die Kriterien, um dieses Siegel führen zu dürfen, sind auf alle Fälle wirklich streng!

Klingt das alles für dich nach einem Arbeitsoverall, der gute Voraussetzungen mitbringt, um ihn sich gerne gefallen zu lassen und guten Gewissens tragen zu können, bestenfalls noch mit indivuellem Logo? Dann solltest du ihn dir unbedingt mal näher anschauen!

Mein Vorschlag: Nimm deine Maße, wähl deine Größe aus und lass ihn zu dir nach Hause liefern. So kannst du in aller Ruhe seine Qualität und Verarbeitung begutachten, ihn anprobieren und dich persönlich von ihm überzeugen!

Dragan
Dragan
Gelernter Koch, heute Texter, Content-Marketing-Fuzzi und Autor im WBLK-Blog. Über 10 Jahre in der Gastronomie gehen aber nicht spurlos an einem vorüber. Auch nicht beim Schreiben. Denn ein guter Text ist manchmal fast dasselbe, wie gutes Essen: Man kann noch so sehr abfeiern, was man da Tolles auf den Teller gezaubert hat – am Ende muss es vor allem den Leuten gefallen, die den Teller vor sich haben.
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