Was ist Arbeitskleidung? (1/3)

Trag die Leidenschaft für deinen Job am Körper!

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Lesezeit: 2 Minuten

„Was soll denn diese blöde Frage? Arbeitskleidung ist doch Kleidung, die man bei der Arbeit trägt!“ wirst du dir beim Lesen der Headline vielleicht gedacht haben. Ja, im Prinzip hast du Recht. Arbeitskleidung, Berufskleidung, Workwear, Berufsbekleidung, Dienstkleidung … es gibt eine Menge Begriffe und Definitionen für das, was du in deinem Job am Leib trägst. Aber es steckt mehr dahinter. Nämlich du! Und was Arbeitskleidung für uns bei Weitblick ist, das steht in keinem Lexikon der Welt. Kein Problem, wir erzählen’s dir!

Arbeitskleidung ist nicht Jacke wie Hose

Wenn Arbeitskleidung bloß Kleidung wäre, die man bei der Arbeit trägt, dann wäre dein Job auch einfach bloß ein Job. Aber das stimmt nicht so ganz, oder? Denn mit Sicherheit hast du dir deinen Beruf nicht nur deshalb ausgesucht, weil es gerade nichts Besseres für dich gab. Da steckt mehr hinter deiner Jobwahl, wetten? Talent … Überzeugung … Identifikation … Spaß … oder alles zusammen?

Ein paar Beispiele:

Zimmerleute bringen zum Beispiel nicht nur technisches Verständnis und Geschick mit, sondern auch Liebe für das Material – wer sich allein den Duft von frisch abgeschliffenem Holz vorstellt, kann das verstehen. Jemand, der im Garten- und Landschaftsbau, in der Floristik oder in der Forstwirtschaft seine Brötchen verdient, liebt die Arbeit in und genießt es, mit der Natur zu arbeiten und Tag für Tag an der frischen Luft zu sein.

Köche wiederum verarbeiten voller Leidenschaft wertvolle Produkte, experimentieren mit Geschmäckern und Aromen und kreieren echte kulinarische Kunstwerke. Leute, die im Einzelhandel, in einem Restaurant oder in der Hotellerie arbeiten, sind Vollblut-Gastgeber, aber auch gute Verkäufer, und lieben den Kontakt mit anderen Menschen. Ein Steinmetz geht mit jedem Hammerschlag auf den Meißel voll auf.

Andere lieben den Geruch von schweren Maschinen, von Öl und Metall, lassen gerne Funken und Späne fliegen oder haben genug Benzin im Blut um beim Schrauben an Autos und Motorrädern voll aufzugehen. Und wenn wir erst einmal sehen, was Leute tagtäglich, unter harten Bedingungen, zu unregelmäßigen Arbeitszeiten und an Wochenenden und Feiertagen bei der Polizei, der Feuerwehr oder im Pflegebereich für eine Heldenarbeit leisten, dann bleibt einem echt die Spucke weg.

All diese Leidenschaft, diese Überzeugung, die Identifikation mit dem Beruf … das alles kann doch nicht nur bloß ein 08/15-Job sein. Macht dir dein Job Spaß? Fühlst du dich richtig aufgehoben? Glückwunsch, dann hast du deinen persönlichen Sechser im Lotto gefunden! Unzählige Leute würden zu gerne mit dir tauschen und ebenso sagen können „Ich stehe zu einhundert Prozent hinter dem, was ich tue und wofür ich aufstehe.“

Genau das müssen wir als Hersteller von Arbeitskleidung immer im Hinterkopf haben – vom Entwurf bis zur letzten Naht. Schließlich sind es Leute wie du, die jeden Tag unsere Arbeitskleidung tragen und sich darin wohl fühlen wollen – im knüppelheißen Sommer wie im tiefsten Winter. Ein guter Job und schlechte Arbeitskleidung? Das wäre etwa dasselbe Szenario wie ein 1000 Euro-Luxusgrill, auf dem höchstens mal ’ne Discounter-Bratwurst landet.

Was Arbeitskleidung mit deinem Auftreten und deiner Außenwahrnehmung zu tun hat erfährst du im zweiten Teil dieser Blogreihe!

Hier geht’s direkt zu Teil 3 von „Was ist Arbeitskleidung?“

Dragan
Dragan
Gelernter Koch, heute Texter, Content-Marketing-Fuzzi und Autor im WBLK-Blog. Über 10 Jahre in der Gastronomie gehen aber nicht spurlos an einem vorüber. Auch nicht beim Schreiben. Denn ein guter Text ist manchmal fast dasselbe, wie gutes Essen: Man kann noch so sehr abfeiern, was man da Tolles auf den Teller gezaubert hat – am Ende muss es vor allem den Leuten gefallen, die den Teller vor sich haben.
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